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Ich habe ja schon immer Probleme mit meinem Kot gehabt, aber was es einmal für Auswirkungen auf mein Immunsystem haben würde, das wussten wir nicht.

Vorweg eine kurze und einfache Erklärung wie alles so funktioniert:

Der Verdauungstrakt setzt sich zusammen aus Magen, Darm - bestehend aus Zwölffinger-, Dünn- und Dickdarm, sowie die dazugehörigen Organe Leber und Bauchspeicheldrüse.

Im Maul wird die Nahrung soweit zerkleinert, das sie runtergeschluckt werden kann. Hierbei wird bereits bei der Nahrungswahrnehmung soviel Speichel erzeugt, damit es besser flutscht. Hierbei kommen gleich die Enzyme der Bauchspeicheldrüse mit in Bewegung, die sogenannten Amylasen (Den Wert findet man auch im Blutbild wieder).

Danach landet es im Magen, wo die Magensäure gleich ihre Aufgabe übernimmt. Allerdings herrscht hier ein sehr saures Milieu und ein Schleim, damit die Magenschleimhaut sich nicht selbst verdaut. Erst wenn die Nahrung in den Zwölffingerdarm weitertransportiert wird, beginnt die eigentliche Verdauung. Danach rutscht alles weiter in den Dünndarm, den Dickdarm und wird dann als Kot ausgeschieden.

Eine ausführliche Erklärung findet man hier: Verdauungssystem beim Hund

Hier begann dann mein eigentliches Problem.

Durch das Medikament Allopurinol, Kokzidien und bessere Ernährung war meine Darmflora so geschädigt, das sich schlechte Darmbakterien breit machen konnten. Festgestellt haben wir eine Verdauungsstörung bereits im Herbst 2012, da mein Frauchen eine Nahrungsauswertung über den Kot vornehmen ließ. Dabei wurde eine mittlere Fett- und Muskelfaserverdauungsstörung festgestellt. Also gab es nur noch püriertes Gemüse und weniger Öl im Futter. Zusätzlich wurden Enzyme dazugegeben, die die Verdauung unterstützen sollte. Das ging eine ganze Zeit gut, dann bekam ich sehr weichen Kot davon. Im November 2012 ging es dann vermehrt los mit schleimumantelten Kot, der auch sehr sauer roch. Wir entschlossen uns eine Kur mit flüssiger Bierhefe zu machen, um dem Darm mit guten Darmbakterien zu besiedeln. Dabei sind wir auf dieses Produkt gestoßen, welches den Darm in seiner Funktion sehr plastisch beschreibt: 


Die Darmbakterien sitzen wie ein dichter Teppich auf der Darmschleimhaut und schützen sie vor krankmachenden Keimen. Eine intakte Schleimhaut ist in der Lage, „gut“ und „böse“ voneinander zu unterscheiden und nur die wichtigen Nährstoffe ins Blut abzugeben. Bei Störungen wird der Bakterien-Teppich regelrecht durchlöchert. Mediziner bezeichnen dies als „leaky gut“-Syndrom. Wie durch ein zu grobmaschiges Sieb gelangen vermehrt Stoffe unkontrolliert ins Blut, die dort nicht hingehören. Der Körper versucht diese abzuwehren, um Schlimmeres zu verhindern. So reagiert er mit Allergien, Juckreiz und Darmbeschwerden.

Noch besser nachzulesen unter: Der Darm als Teppich

Der Super-Gau war dann im Dezember, kurz vor Heiligabend, als ich schweren Durchfall mit Blutbeimengungen bekam. Hier kapitulierte mein Darm endgültig. Nur mit spezieller selbstgekochter Schonkost bekamen wir das Problem einigermaßen in den Griff.
Im Januar 2013 wurde sofort ein spezielles Kotprofil in Auftrag gegeben, welches auf Parasiten wie Giardien, Kokzidien, schädliche Bakterien, Pilze, Hefen und Toxine hin untersucht. Bis zum Ergebnis dauerte es 1 Woche u nd wir hatten noch Glück im Unglück!! Keine Parasiten, Pilze, Hefen und Toxine, dafür allerdings sehr hoher Anteil an E-Coli, mäßiger Gehalt an alpha-hämolysierenden Streptokokken und ein positiver Befund an Gasbildner Clostridien. Ebenso war der PH-Wert zu niedrig.

Trotz alledem hätte es auch noch sehr viel schlimmer kommen können!

Das Labor empfahl uns eine sofortige Umstellung auf mageres Rindfleisch, gekochte Pute, Reis, Haferschleim und 1 TL Becel-Öl sowie Hüttenkäse.

Wir haben dies auch sofort umgesetzt und zusätzlich gab es dann noch zum Futter Darmprobiotikum, Schüssler Salze und Vitamin-B-Komplex.  Aber den für uns alles entscheidenen Tipp bekamen wir aus dem LM-Forum: 

    ALGA HUMIN (Hierzu gibt es eine extra Seite)

Abschließend möchte ich dazu noch sagen, das wir in regelmäßigen Abständen eine Nahrungsausnutzung machen lassen und einmal im Jahr ein Kotprofil zur Überprüfung der Bakterien, Pilze, Hefen etc.
So kann ich absolut sicher sein in Zukunft nichts mehr zu übersehen!

Stand: 06.02.2013