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Da die Leishmaniose auch die Nieren schädigt, ist es gerade in diesem Fall sehr sinnvoll, regelmäßig ein Nierenscreening machen zu lassen.

Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten:

1. Ultraschall
Damit kann man feststellen, ob die Nieren in einem normalen Größenverhältnis zueinander stehen oder ob es gewebliche Veränderungen zu sehen gibt.

2. Urin-Protein/Kreatinen-Verhältnis (U-P/C) aus Harn
Mit dieser Methode wird der Proteinverlust über den Harn festgestellt. Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird die glomeruläre Fibration und tubuläre Rückresorption sowohl von Protein und Kreatinin gleichermaßen beeinflusst.
Entzündungen und Infektionen führen zu einer Erhöhung des U-P/C, müssen aber mit Hilfe des Harnsediments ausgeschlossen werden.
Dafür benötigt man Mittelstrahlharn der ins Labor geschickt wird. Am besten über die Vorgehensweise des Abfüllens mit dem Tierarzt vorher sprechen.

3. Cystatin C im Serum bestimmen lassen
Der Harnstoff- und Kreatininspiegel steigen erst sichtbar im Blutbild an, wenn bereits 66-75% der Nierenfunktion zerstört sind.
Durch die Bestimmung des Cystatin-C Wertes liegt hier ein moderates Früherkennungsverfahren für eine eingeschränkte Nierentätigkeit vor.

Anzeichen für Nierenfunktionsstörungen können sein:

- Dehydration (Austrocknung)
- schlechter Nährzustand
- häufiges Erbrechen
- ammoniakhaltiger Mundgeruch
- blasse Schleimhäute
- schmierig-braune Zahnbeläge
- orale Ulzera (Geschwüre im Mund)

Quelle: Praktikum der Hundeklinik, Auflg, 2012, Hans G. Niemand, Peter F. Suter, Barbara Kohn und Günter Schwarz