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Update Anfang Januar 2013: Aufgrund meines LM Ausbruchs kurz vor Weihnachten 2012, haben wir wegen der schweren Anämie noch einmal den Rickettsien Titer bestimmen lassen. Es hätte ja auch sein können, das nicht alles eliminiert worden ist. Gott sei Dank ein grenzwertiger Titer, so dass wirklich die LM für die Anämie zuständig ist. Die Behandlung lief dann ja leider auch auf Milteforan heraus. Das alles kann man unter Milteforan-Tagebuch 2013 genauestens nachlesen.

Ich hatte doch mehr im Gepäck als gedacht. (Oktober 2011)


Rickettsia conorii, auch Mittelmeerfieber genannt. So heißt mein Übergepäck, welches ich unverzollt mit nach Deutschland gebracht habe.

  Quelle: wikipedia.org/wiki/Rickettsien

Nein, nun einmal Spaß beiseite. Es wurde nach meiner Ankunft eigentlich ein MMK-Blutbild für Griechenland gemacht. Nur leider hat man diese Bakterienart nicht auf dem Zettel stehen gehabt. Da Anaplasmose und Ehrlichiose negativ waren, kam auch keiner auf die Idee diesen Erreger mittesten zu lassen.

Lange Rede, kurzer Sinn: 

Rickettsien sind eine Zwischenart von Bakterien und Viren. Ihren Namen erhielten diese Erreger von ihrem Entdecker,  Howard Taylor Ricketts.

Als Überträger kommen Zecken in Frage, aber auch verschiedene Spinnentiere.

Symptome

Die Symptome sind sehr unterschiedlich, charakteristisch sind Einblutungen wie sie auch bei der Ehrlichiose (ebenfalls Rickettsienerkrankung) vorkommen. Kleine Entzündungen der Lymphknoten, Hautauffälligkeiten, Haarausfall, vermehrte Schuppenbildung gehören ebenfalls zum typischen Bild. Schwere Verläufe verursachen Organschäden, massive Gewebsuntergänge, sogenannte Nekrosen und Hirnhautentzündungen, abhängig vom jeweiligen Erreger.

Nachweis

Das Blut wird auf Antikörper (Titer) mit einem IFAT Test untersucht, welche in diesem Fall höher als 1:32 waren. Wie hoch bleibt in diesem Fall mein Geheimnis! In diesem Fall gibt es nur 2 Labore, die dies können.

Therapie


Eigentlich ist die Therapie gar nicht so schwer: Breitbandantibiotikum besorgen, regelmäßig über 28 Tage geben und gut ist!!

Angeschmiert, hier kommt mein Therapieplan:

Selbstverständlich muss jeder Therapieplan vom Tierarzt mit Eurem Menschen abgestimmt und besprochen werden. Aus diesem Grund kann ich auch keine Mengenangaben zu den Medikamenten nennen, sondern nur welche Bestandteile er umfasst.

08.00 Uhr Morgens (7 Tage die Woche)
80 g Futter
Haferschleim (Magenschutz)
nach TA-Absprache Doxycyclin Hyclat (verpackt in Hühnerherzen oder Easy Tabs, da die Tabletten ätzend für Schleimhäute sind)
Silymarin (Leberschutz)

13.00 Uhr Mittags (7 Tage die Woche)
40 g Futter
Nutrical (um den Eisenmangel zu beheben, darf erst 3 Stunden nach Doxygabe gegeben werden, wegen Wirksamkeit)
Kokosflocken
Symbiopet for Dogs (Darmschoner, wegen dem Antibiotikum)

20.00 Uhr Abends (7 Tage die Woche)
80 g Futter
Haferschleim (Magenschutz)
nach TA-Absprache Doxycyclin Hyclat (verpackt in Hühnerherzen oder Easy Tabs, da die Tabletten ätzend für Schleimhäute sind)
Silymarin (Leberschutz)


Zusätzlich in der 1. und 3. Woche: je 1 Carbesia-Spritze (exakt berechnet, da die Nebenwirkungen nicht zu unterschätzen sind), da diese das Doxycyclin Hyclat boostet, d.h. die Wirkung des Breitband-Antibiotikums deutlich verstärken soll.
Leider brennt diese Spritze und ein Lokalanästhetikum könnte die Wirkung beeinträchtigen!

Während des kompletten Therapieverlaufs sollte man großen Streß, Futterumstellungen und dergleichen absolut vermeiden.!

Selbstverständlich muß der Zeitrythmus über den gesamten Verlauf eingehalten werden, da es sonst zu Schwankungen im Wirkstoffspiegel kommen wird.

Nach den 28 Tagen, in der es hoffentlich zu keinem Erbrechen oder dergleichen gekommen ist, kann man sich entspannt zurücklegen und in ca. 3 Monaten wird ein neues großes Blutbild mit EEP und Rickettsien IFAT Test zeigen, ob die Therapie gewirkt hat.

Meine Familie lässt sich Gott sei Dank nicht davon abschrecken, aber ein Zuckerschlecken wird es auch nicht werden!

Euer optimistischer SPIKE